Craft Bike Transalp 2012

In diesem Jahr gingen das MODI-Craft Duo Jani und Micha in der Mixed Wertung an den Start. Für die Zwei war es ein sehr spannendes, emotionales und beeindruckendes Rennen. Bereits die Auftaktetappe von Oberammergau nach Imst forderte aufgrund des Wetters sehr viel von den Fahrern.Völlig eingesaut und erleichtert kamen Jani und Micha im Ziel an, wo sie überraschend von den Modis Jo und Andi empfangen wurden.
Von Imst nach Ischgl war es immernoch sehr matschig, so dass Micha bei einer Abfahrt stürzte und sich den Schalthebel abriss. Nachdem dies notdürftig mit Kabelbinder behoben wurde, konnte die Etappe zu Ende gefahren werden.
Von Ischgl nach Nauders galt der Kampf nicht nur der Strecke sondern zum wiederholten Male dem Schalthebel, der bei km 30 seine Funktion aufgegeben hat. Nahezu die Hälfte der Strecke musste mit nur 3 Gängen bewältig werden. Trotz alledem konnte auch die Etappe mit verbesserter Position und einem "Lächeln" zu Ende gefahren werden.
Von Nauders nach Scoul kam endlich die Sonne!! Die Strecke war grandios, die Beine perfekt und die Bikes waren gut gewartet. Micha und Jani kamen strahlend und lachen ins Ziel mit den Worten "endlich hat es richtig Spaß gemacht". Noch dazu ein weiterer Sprung nach vorne in der Platzierung auf den 32. Platz. Die Stimmung war super und die Freude auf den Rest der Woche!
In der Nacht der Rückschlag - Jani hatte sich den Magen verdorben. Ohne Schlaf, die ganze Nacht auf dem Klo und mit nichts im Magen ging es also am nächsten Tag zum Start der 5. Etappe von Scoul nach Livignio. Landschaftlich eine der schönsten Etappen der diesjährigen Transalp. Mit Unterstützung von Micha erreichten sie trotz Platten das Ziel in Livignio.
Nachdem Fieber dazu kam, war schnell klar, die Königsetappe mit 106km und 3450 HM am 6. Tag wird ohne Essen und mit Fieber nicht gehen. Also entschied sich Jani schweren Herzens Micha alleine weiter das Finisher Trikot in Riva für sie beide abholen zu lassen.
Der Mortirolo, ein 1400 Höhenmeter Anstieg über eine steile Asphaltstraße lief relativ gut und auch die sehr harten Trails Richtung Ponte di Legno wurden noch gut gemeistert. Die Erholung und eine ausgedehnte Massage waren an diesem Abend besonders wichtig, denn es stand schon die nächste Prüfung vor der Türe.
Die 7. Etappe von Ponte di Legno war dann wie erwartet die heimliche Königsetappe, denn auch dieses mal waren wie am Vortag knapp 3200 Höhenmeter zu bewältigen, jedoch auf "nur" 72 Kilometern. Bereits der erste Anstieg mit 1400 Höhenmetern und einem relativ steilen und teilweise technischen Schluss kostete ordentlich Kräfte. Auf der schmalen Abfahrt am Hang waren dann keine Plätze gut zu machen und Micha konzentrierte sich darauf die Etappe locker nach Hause zu fahren. Am zweiten eigentlich schwierigeren Anstieg lief es dann sehr gut und auch die Tragepassage durch ein Moor wurde gemeistert.

Das schlechte Wetter dass sich bereits am Vorabend angekündigte, trat an. Den ganzen ersten Anstieg verfolgte die Fahrer ein heftiges Gewitter. In der Abfahrt berichtete Micha von tauben Zehen und Schüttelfrost, also kein lockeres Rollen nach Riva. Dies verbesserte sich mit jedem Meter Richtung Gardasee und so konnte ein sehr emotionaler Zieleinlauf gefeiert werden, bei dem Jani zu Fuß an der Seite von Micha über die Ziellinie lief.
Alles in allem ein aufregendes aber auch anstrengendes Abenteuer das die beiden absolut nicht missen wollen.

GLÜCKWUNSCH!!

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